Datenübertragung: Handy Klonen

Datenübertragung: Handy Klonen icon
Werbung

Wer ein neues Smartphone einrichtet, merkt schnell, dass nicht der erste Start, sondern der Umzug der eigenen Daten die eigentliche Arbeit macht. Genau hier setzt Datenübertragung: Handy Klonen von Novus Tech Apps an. Die kostenlose Tools-App soll Dateien zwischen Android- und iOS-Geräten übertragen und damit den Wechsel übersichtlicher machen. Ich finde den Ansatz besonders dann praktisch, wenn Fotos, Videos und andere persönliche Dateien nicht einzeln zusammengesucht werden sollen.

Mein Eindruck ist allerdings nicht einfach „installieren und alles ist erledigt“. Die App kann den Umzug deutlich angenehmer machen, verlangt aber eine saubere Vorbereitung und realistische Erwartungen. Sie ist kein vollständiger Ersatz für Gerätesicherungen, Kontosynchronisierung oder die speziellen Umzugsfunktionen einzelner Hersteller. Wer sie als konzentrierte Hilfe für die direkte Datenübertragung versteht, bekommt ein nützliches Werkzeug. Wer dagegen erwartet, dass jede App, jedes Konto und jede Systemeinstellung ohne weitere Schritte auf dem neuen Gerät erscheint, wird wahrscheinlich enttäuscht.

So funktioniert der grundlegende Umzug im Alltag

Ich würde den Prozess immer mit beiden Geräten nebeneinander beginnen. Das alte Handy bleibt dabei das Ausgangsgerät, während das neue Smartphone die empfangende Rolle übernimmt. Diese einfache Ordnung verhindert einen typischen Fehler: Man startet die Übertragung, bevor klar ist, welches Gerät die Daten senden und welches sie aufnehmen soll. Gerade beim Wechsel zwischen Android und iOS lohnt es sich, die Gerätebezeichnungen und die angezeigten Schritte aufmerksam zu lesen, statt vorschnell auf die erste Schaltfläche zu tippen.

Vorher räume ich das alte Telefon grob auf. Doppelte Videos, vergessene Downloads und riesige Dateien, die ich ohnehin nicht mehr brauche, müssen nicht mit umziehen. Das spart nicht nur Zeit, sondern macht die spätere Kontrolle auf dem neuen Gerät leichter. Für einen schnellen Wechsel ist diese Vorbereitung wichtiger als jede einzelne Einstellung in der App. Ein sauberer Ausgangsbestand führt zu einem saubereren Ergebnis.

Danach wähle ich nur die Inhalte aus, die wirklich auf das neue Handy gehören. Bei einem privaten Wechsel sind Fotos und Videos meist der wichtigste Teil. Bei einem Arbeitsgerät können Dokumente, PDFs oder Ordner aus dem Download-Bereich entscheidend sein. Ich empfehle, nicht automatisch alles zu markieren, wenn das alte Gerät über Jahre gewachsen ist. Eine gezielte Auswahl ist oft schneller und verhindert, dass der Speicher des neuen Telefons sofort mit vergessenen Dateien gefüllt wird.

Eine realistische Alltagssituation sieht so aus: Ich kaufe ein neues Smartphone und möchte am Abend noch die Bilder der Familie, einige Videos und wichtige Dokumente vom alten Gerät übernehmen. Statt jedes Bild einzeln zu teilen, verwende ich die App als gebündelten Transfer. Anschließend öffne ich auf dem neuen Gerät stichprobenartig mehrere Ordner und Dateien. So erkenne ich früh, ob der Umzug vollständig genug war, bevor ich das alte Handy zurücksetze oder weitergebe.

Mein wichtigster Grundsatz: Das alte Gerät bleibt unangetastet, bis der neue Bestand geprüft ist. Eine Übertragungs-App sollte niemals die einzige Absicherung sein. Besonders persönliche Fotos und wichtige Dokumente würde ich zusätzlich über eine vorhandene Cloud, einen Computer oder eine andere Sicherung bewahren. Der direkte Transfer ist bequem, aber eine Kopie an einem zweiten Ort schützt vor einem Abbruch, einem Bedienfehler oder einer Datei, die sich später nicht öffnen lässt.

Was beim Wechsel zwischen Android und iOS anders ist

Der plattformübergreifende Ansatz ist der stärkste Grund, diese App überhaupt auszuprobieren. Ein Wechsel innerhalb derselben Gerätefamilie wird häufig durch Herstellerwerkzeuge unterstützt. Beim Sprung von Android zu iOS oder umgekehrt fühlt sich die Auswahl an Alternativen oft komplizierter an. Datenübertragung: Handy Klonen bündelt diesen Vorgang in einer eigenen Oberfläche und richtet sich damit an Menschen, die nicht mehrere einzelne Methoden kombinieren möchten.

Das bedeutet trotzdem nicht, dass beide Betriebssysteme identisch behandelt werden. Dateien lassen sich grundsätzlich leichter übertragen als geschützte Inhalte, App-Daten oder Systemeinstellungen. Fotos, Videos und gewöhnliche Dokumente sind eine andere Kategorie als gespeicherte Anmeldungen, lokale Datenbanken oder Inhalte, die an ein bestimmtes Konto gebunden sind. Nach dem Transfer müssen Apps deshalb oft erneut installiert und Konten wieder angemeldet werden. Das ist keine Schwäche, die eine einzelne App vollständig lösen könnte, sondern eine Grenze des Plattformwechsels.

Auch Messenger verdienen besondere Aufmerksamkeit. Ein übertragener Medienordner ist nicht automatisch dasselbe wie eine vollständige Chat-Historie innerhalb der jeweiligen Anwendung. Wer Nachrichten, Anhänge und Kontostrukturen behalten möchte, sollte die eigene Backup- oder Umzugsfunktion des Messengers verwenden. Ich würde die App daher vor allem für frei zugängliche Dateien einsetzen und geschützte App-Inhalte separat behandeln.

Diese Einstellungen und Gewohnheiten machen den Unterschied

Die nützlichste Einstellung ist für mich nicht eine spektakuläre Zusatzoption, sondern die bewusste Auswahl des Übertragungsumfangs. Ein kompletter Klon klingt zunächst bequem, ist aber nicht immer sinnvoll. Wenn das neue Gerät weniger Speicher hat, kann eine vollständige Kopie zum Problem werden. Ich teile den Umzug deshalb gedanklich in drei Gruppen: unverzichtbare Dateien, später wiederherstellbare Inhalte und Dinge, die aussortiert werden können.

Unverzichtbar sind beispielsweise persönliche Aufnahmen, aktuelle Arbeitsunterlagen und Dateien, die nicht an anderer Stelle gespeichert sind. Später wiederherstellbar sind Inhalte, die bereits in einem verlässlichen Konto oder einer Cloud liegen. Aussortiert werden können alte Bildschirmfotos, temporäre Exporte und längst erledigte Dokumente. Diese Einteilung ist ein konkreter Vorteil gegenüber dem unkritischen „Alles übertragen“, weil sie Speicher, Zeit und Nacharbeit spart.

Vor dem Start prüfe ich außerdem, ob beide Geräte ausreichend geladen sind und während des Vorgangs nicht für andere Aufgaben gebraucht werden. Ein Transfer am Rand eines hektischen Tages ist eine schlechte Idee. Wenn ein Anruf, ein Neustart oder ein leerer Akku dazwischenkommt, muss man möglicherweise Teile wiederholen. Ich plane solche Umzüge lieber in einem ruhigen Zeitfenster und lasse beide Smartphones währenddessen liegen.

Die Verbindung sollte möglichst stabil bleiben. Ich bewege die Geräte nicht unnötig, schließe die App nicht und wechsle nicht nebenbei in andere Anwendungen. Selbst wenn der Vorgang technisch fortgesetzt werden kann, ist ein ungestörter Ablauf leichter zu kontrollieren. Bei großen Foto- und Videosammlungen lohnt es sich, vorher Platz auf dem Zielgerät zu schaffen. Ein fast voller Speicher ist kein guter Ausgangspunkt für einen Klonvorgang.

Ein weiterer sinnvoller Schritt ist die Kontrolle nach Dateityp statt nur nach Dateinamen. Ich öffne auf dem neuen Gerät einige ältere und einige aktuelle Bilder, ein längeres Video sowie wichtige Dokumente. Bei Fotos achte ich darauf, ob die Darstellung korrekt ist; bei Dokumenten prüfe ich, ob sie sich mit einer passenden App öffnen lassen. Diese kleine Stichprobe dauert kaum länger, als später einen fehlenden Ordner zu suchen, und gibt mir deutlich mehr Sicherheit.

Die Anwendung ist kostenlos erhältlich, kann aber In-App-Käufe über Google Play im Bereich von 1,59 bis 59,99 Euro anbieten. Für mich ist das ein Grund, vor dem Bestätigen eines kostenpflichtigen Schritts genau hinzusehen. Wer nur einen einzelnen Gerätewechsel plant, sollte prüfen, ob die kostenlose Nutzung für den eigenen Umfang genügt. Bei wiederholten oder besonders großen Transfers kann ein kostenpflichtiger Bestandteil interessant sein, aber ich würde ihn nicht automatisch voraussetzen.

Das Mindestbetriebssystem ist Android 8.0. Für viele aktuelle Geräte ist das keine besondere Hürde, bei älteren Smartphones sollte man die Kompatibilität jedoch vor dem eigentlichen Umzug prüfen. Das Alter des Geräts ist dabei nicht nur eine technische Frage: Alte Telefone haben oft weniger freien Speicher und schwächere Akkus. Selbst wenn die App installiert werden kann, kann die praktische Nutzung dadurch mühsamer werden.

Ein wiederholbarer Ablauf für mehrere Geräte

Wer häufiger Geräte einrichtet, etwa in einer Familie, sollte nicht jedes Mal spontan vorgehen. Ich würde eine kleine Checkliste verwenden: alte Dateien sortieren, wichtige Inhalte separat sichern, Zielgerät vorbereiten, Übertragung starten, Stichprobe durchführen und erst danach das alte Gerät löschen. Diese Reihenfolge ist unscheinbar, verhindert aber die häufigsten Fehler.

Bei mehreren Personen hilft es, die Daten vorab nach Besitzer und Zweck zu trennen. Familienfotos, berufliche Unterlagen und persönliche Downloads sollten nicht in einem unübersichtlichen Sammeltransfer landen. Wenn jede Person nur den eigenen relevanten Bestand auswählt, sinkt das Risiko, versehentlich private Dateien auf dem falschen Gerät zu speichern. Die App ist dabei das Transportwerkzeug; die Ordnung muss ich selbst schaffen.

Schnellere Muster für erfahrene Nutzer

Die schnellste Methode ist nicht zwingend der größte einmalige Transfer. Ich bevorzuge einen zweistufigen Ablauf. Zuerst übertrage ich die Dateien, die ich am ersten Tag brauche: Kontakte und Konten richte ich über die jeweiligen System- oder Dienstfunktionen ein, während Fotos, Videos und Dokumente gezielt mit der App umziehen. Danach ergänze ich weniger dringende Ordner. So kann ich das neue Telefon früher verwenden und muss nicht warten, bis jede alte Datei sortiert ist.

Für Fotos ist eine zeitliche Auswahl besonders hilfreich. Statt die gesamte Galerie zu kopieren, beginne ich mit den neuesten Aufnahmen und wichtigen Alben. Alte Erinnerungen können später folgen, wenn ich sie wirklich auf dem Gerät brauche. Bei Videos achte ich stärker auf die Dateigröße, weil wenige lange Clips den Transfer deutlich belasten können. Diese Priorisierung ist praktischer als eine pauschale Auswahl nach Dateinamen.

Dokumente behandle ich anders als Medien. Ich übertrage zuerst aktuelle Arbeitsordner und persönliche Unterlagen, die ich unterwegs benötige. Alte PDFs und bereits archivierte Dateien bleiben zunächst auf dem alten Telefon oder in meiner Sicherung. Dadurch bleibt die erste Übertragung übersichtlich. Nach dem Wechsel kann ich in Ruhe entscheiden, ob ein Archiv lokal auf dem neuen Gerät nötig ist.

Ein weiterer fortgeschrittener Trick ist die Prüfung der Zielstruktur vor dem Transfer. Wenn auf dem neuen Gerät bereits ähnliche Ordner existieren, überlege ich, ob ich Inhalte zusammenführen oder getrennt halten möchte. Ein sauberer Ordneraufbau hilft später bei der Suche und verhindert, dass mehrere Kopien desselben Bildes in unterschiedlichen Verzeichnissen liegen. Die App kann Dateien übertragen, aber sie ersetzt keine persönliche Ablagestrategie.

Bei einem Wechsel von iOS zu Android oder umgekehrt würde ich die Übertragung nicht als einzigen Schritt planen. Ich notiere mir vorher, welche Apps für mich unverzichtbar sind, welche Konten ich brauche und welche Dienste ihre eigenen Export- oder Backup-Wege besitzen. Danach nutze ich Datenübertragung: Handy Klonen für die Dateien, die sich direkt und nachvollziehbar übertragen lassen. Diese Kombination ist weniger bequem als ein vollständiger Ein-Klick-Umzug, aber deutlich verlässlicher.

Wer das Smartphone beruflich nutzt, sollte außerdem zwischen „auf dem Gerät vorhanden“ und „wirklich einsatzbereit“ unterscheiden. Eine übertragene Tabellen- oder Textdatei ist erst dann nützlich, wenn eine passende App installiert ist und das richtige Konto Zugriff darauf hat. Ich teste deshalb nach dem Transfer die wichtigsten Dokumente in den Anwendungen, die ich täglich verwende. Das spart am nächsten Arbeitstag unangenehme Überraschungen.

Wann eine andere Lösung besser passt

Für einen Wechsel innerhalb derselben Marke würde ich zuerst das offizielle Umzugswerkzeug des Herstellers ansehen. Solche Lösungen können stärker in die Geräteeinrichtung eingebunden sein und bestimmte Systemeinstellungen oder herstellerspezifische Inhalte besser berücksichtigen. Für reine Dateien ist die vorliegende App trotzdem interessant, besonders wenn die beiden Geräte von unterschiedlichen Plattformen stammen.

Eine Cloud ist die bessere Wahl, wenn ich regelmäßig auf denselben Dateien von mehreren Geräten aus arbeiten möchte. Sie bietet einen fortlaufenden Bestand statt eines einmaligen Transfers. Dafür hängt sie stärker von Konto, Speicherplatz und Internetverbindung ab. Datenübertragung: Handy Klonen passt besser zu einem konkreten Gerätewechsel, bei dem zwei Geräte direkt miteinander abgeglichen werden sollen.

Eine Übertragung per Computer ist sinnvoll, wenn sehr große Archive, viele Ordner oder eine langfristige lokale Sicherung geplant sind. Sie ist weniger spontan, bietet dafür mehr Kontrolle über Dateinamen und Verzeichnisse. Ich würde diese Methode für ein umfangreiches Fotoarchiv bevorzugen, während die App bei einem normalen persönlichen Umzug bequemer wirkt.

Grenzen, die man vor dem Löschen des alten Handys kennen sollte

Der Begriff „Klonen“ klingt umfassender, als ein plattformübergreifender Dateitransfer in der Praxis sein kann. Ein tatsächlicher Klon würde den kompletten Zustand eines Geräts einschließlich System, Einstellungen, App-Sitzungen und geschützter Daten abbilden. Das sollte man hier nicht voraussetzen. Die App ist vor allem dann stark, wenn es um übertragbare Dateien geht. Sie ist nicht die richtige alleinige Lösung für eine vollständige digitale Identität.

Auch die Übertragungsgeschwindigkeit sollte man nicht isoliert beurteilen. Sie hängt vom Umfang, den Dateitypen, der Verbindung und den beteiligten Geräten ab. Viele kleine Dateien können sich anders verhalten als wenige große Videos. Wenn der Vorgang länger dauert, bedeutet das nicht automatisch, dass die App fehlerhaft arbeitet. Ich würde bei größeren Beständen lieber geduldig bleiben und nicht mehrfach abbrechen, solange der Ablauf sichtbar fortschreitet.

Ein häufiger Irrtum betrifft Kontakte, Kalender und Notizen. Diese Inhalte liegen oft in Konten oder speziellen Anwendungen und sind nicht einfach mit gewöhnlichen Dateien gleichzusetzen. Vor dem Wechsel prüfe ich deshalb, ob sie synchronisiert werden und ob ich mich auf dem neuen Gerät mit dem richtigen Konto anmelde. Die App kann den Dateiumzug erleichtern, aber Kontostrukturen müssen weiterhin sauber eingerichtet werden.

Dasselbe gilt für Authenticator-Apps, Banking-Anwendungen und andere sicherheitskritische Dienste. Hier würde ich niemals davon ausgehen, dass eine übertragene Datei genügt. Solche Anwendungen verlangen häufig eine erneute Einrichtung oder Bestätigung. Wer das alte Smartphone sofort zurücksetzt, kann sich damit unnötig aussperren. Ich halte es so lange bereit, bis alle wichtigen Konten auf dem neuen Gerät funktionieren.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, was zum Charakter als Werkzeug für Dateiübertragung passt. Das sagt jedoch nichts darüber aus, ob der Umgang für jede Person selbsterklärend ist. Kinder, ältere Familienmitglieder oder wenig technikerfahrene Nutzer brauchen möglicherweise Unterstützung bei der Auswahl der Daten und bei der Kontrolle danach. Die Bedienung ist nur ein Teil des Problems; die Entscheidung, was übertragen werden soll, bleibt die anspruchsvollere Aufgabe.

Die App erreicht eine durchschnittliche Bewertung von 3,8 bei über hunderttausend Bewertungen und wurde mehr als zehn Millionen Mal installiert. Das zeigt eine breite Nutzung, ist für mich aber kein Ersatz für den eigenen Test mit einem kleinen, unkritischen Ordner. Gerade bei einem Gerätewechsel sind persönliche Dateien zu wichtig, um sich ausschließlich auf eine Durchschnittszahl zu verlassen.

Novus Tech Apps hat die Anwendung am 1. Februar 2022 veröffentlicht; aktuell ist Version 42.35 angegeben. Für die Praxis bedeutet das vor allem, dass ich vor einem wichtigen Umzug prüfe, ob die App auf beiden Geräten aktuell läuft und ob der Transfer mit einem kleinen Testbestand funktioniert. Ein kurzer Probelauf ist besonders sinnvoll, wenn der Wechsel zwischen Android und iOS erfolgt oder wenn die Geräte schon älter sind.

Für wen sich die App lohnt

Ich empfehle sie vor allem Menschen, die ein neues Smartphone einrichten und Fotos, Videos oder Dokumente direkt vom alten Gerät übernehmen möchten. Auch Familien können profitieren, wenn mehrere Geräte nacheinander gewechselt werden und ein einheitlicher Ablauf gewünscht ist. Der größte Nutzen entsteht bei einem klar begrenzten Datenbestand und bei Nutzern, die lieber eine geführte Übertragung verwenden, als Ordner manuell zu teilen.

Weniger passend ist sie für Personen, die eine vollständige Wiederherstellung von Apps, Konten, Systemeinstellungen und geschützten Inhalten erwarten. Ebenso würde ich bei einem riesigen Archiv eher eine Computerlösung oder eine gut gepflegte Cloud bevorzugen. Wer bereits das offizielle Werkzeug des Geräteherstellers nutzt und damit zufrieden ist, braucht nicht zwingend eine zusätzliche App.

Für mich liegt der faire Mittelweg darin, sie als spezialisiertes Transferwerkzeug zu betrachten. Sie nimmt mir das mühsame einzelne Verschieben vieler Dateien ab, aber sie nimmt mir nicht die Verantwortung für Sicherung, Auswahl und Kontrolle. Genau diese Erwartungshaltung entscheidet darüber, ob der Umzug entspannt oder frustrierend wird.

Mein Urteil nach dem praktischen Blick auf den Umzug

Datenübertragung: Handy Klonen ist eine brauchbare kostenlose Tools-App für einen konkreten Gerätewechsel. Ihre Stärke liegt in der direkten, gebündelten Übertragung persönlicher Dateien und besonders im Szenario, in dem Android und iOS beteiligt sind. Ich mag, dass sie einen Vorgang zusammenfasst, der sonst schnell aus vielen einzelnen Freigaben, Ordnern und Kabel- oder Cloud-Schritten besteht.

Die App ersetzt aber weder ein Backup noch die Einrichtung von Konten und geschützten Anwendungen. Wer das berücksichtigt, kann sie sehr effektiv einsetzen: erst aussortieren, dann wichtige Dateien auswählen, den Transfer ungestört durchführen und anschließend mit Stichproben prüfen. Diese Gewohnheiten sind wichtiger als ein möglichst großer Klon.

Mit der aktuellen Version 42.35, der breiten Verbreitung und dem kostenlosen Einstieg ist sie einen Versuch wert, wenn ein Android-Gerät ab Version 8.0 unterstützt wird. Kostenpflichtige Optionen können über Google Play zwischen 1,59 und 59,99 Euro liegen, daher würde ich jeden Kauf bewusst abwägen. Meine Empfehlung lautet: gut für überschaubare Dateiübertragungen, besonders beim Plattformwechsel, aber nicht als alleinige Lösung für einen vollständigen Smartphone-Umzug.

Werbung
Datenübertragung: Handy Klonen icon

Datenübertragung: Handy Klonen

Tools

3,8

Vorteile
  • Einfache Bedienung dank klarer Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • Überträgt Kontakte
  • Fotos und Videos ohne Cloud-Zwischenspeicherung
  • Unterstützt die Migration zwischen verschiedenen Smartphone-Marken
  • Kein mobiles Datenvolumen für die direkte Übertragung erforderlich
  • Praktisch beim Wechsel auf ein neues Gerät
Nachteile
  • Beide Smartphones müssen während der Übertragung verfügbar sein
  • Große Datenmengen können die Übertragung deutlich verlängern
  • Nicht alle App-Daten und Kontoeinstellungen werden übernommen
  • Berechtigungen für Kontakte
  • Dateien und Medien sind notwendig
  • Die Kompatibilität kann je nach Android-Version variieren

Häufig gestellte Fragen

Was ist „Datenübertragung: Handy Klonen“ und wofür wird die App verwendet?

„Datenübertragung: Handy Klonen“ ist eine App, mit der sich persönliche Inhalte von einem alten auf ein neues Smartphone übertragen lassen. Je nach unterstützten Geräten können dazu Kontakte, Kalender, Fotos, Videos, Musik, Dokumente und bestimmte weitere Dateien gehören. Die Anwendung ist besonders praktisch beim Gerätewechsel, ersetzt jedoch kein vollständiges Cloud- oder Computer-Backup und kann nicht automatisch alle App-Daten oder Kontoinformationen übertragen.

Welche Daten können mit „Datenübertragung: Handy Klonen“ übertragen werden?

Der genaue Umfang hängt vom verwendeten Smartphone, dem Betriebssystem und den von der App unterstützten Dateitypen ab. In der Regel lassen sich Kontakte, Bilder, Videos, Audiodateien, Dokumente und teilweise Nachrichten oder Kalenderdaten auswählen. Geschützte App-Inhalte, Passwörter, Banking-Daten, DRM-geschützte Medien und manche Systemdaten sind häufig ausgeschlossen. Vor dem Start sollte man die angezeigte Dateiliste sorgfältig prüfen.

Wie funktioniert die Übertragung zwischen zwei Smartphones?

Normalerweise wird die App auf dem alten und dem neuen Gerät geöffnet. Anschließend wird ein Smartphone als Quelle und das andere als Ziel festgelegt. Die Verbindung erfolgt je nach Version über ein direktes WLAN-Netzwerk, einen QR-Code, Bluetooth oder eine ähnliche lokale Verbindung. Beide Geräte sollten ausreichend geladen sein, nahe beieinander liegen und während des Vorgangs nicht ausgeschaltet oder anderweitig stark genutzt werden.

Ist „Datenübertragung: Handy Klonen“ sicher und werden meine Daten online gespeichert?

Bei einer direkten Übertragung zwischen zwei Geräten werden die ausgewählten Dateien häufig lokal übertragen, ohne dass sie dauerhaft auf einem externen Server gespeichert werden müssen. Trotzdem sollte man vor der Nutzung die Datenschutzbestimmungen, angeforderten Berechtigungen und Hinweise des Entwicklers lesen. Besonders sensible Inhalte sollten nur übertragen werden, wenn die Verbindung eindeutig erkannt wird und keine unnötigen Zugriffsrechte verlangt werden.

Warum funktioniert die Übertragung nicht oder bricht sie ab?

Probleme entstehen häufig durch eine unterbrochene WLAN-Verbindung, zu wenig Speicherplatz auf dem neuen Gerät, veraltete App-Versionen oder inkompatible Betriebssysteme. Auch deaktivierte Berechtigungen für Kontakte, Fotos oder Dateien können den Vorgang verhindern. Es hilft, beide Smartphones neu zu starten, die App zu aktualisieren, Energiesparfunktionen vorübergehend auszuschalten und nur kleinere Datenmengen zu übertragen. Ein zusätzliches Backup bleibt empfehlenswert.